Nachhaltigkeitsbasics und bewusster Konsum

geschrieben von Zoé Wolters
Im Alltag

Es geht um alltägliche Gegenstände, die im Laufe der letzten Jahre weniger nachhaltigere Varianten bei mir ersetzt haben. Achtet man einmal darauf, wird man überrascht, wie viele ökologischer Optionen es mittlerweile gibt.

Vorweg, niemandem ist geholfen, wenn wir uns jetzt eine Bambuszahnbürste kaufen und dafür die fünf aus Plastik, die wir noch auf Vorrat hatten, wegwerfen. Lass dir Zeit. Das, was du sowieso schon da hast: aufbrauchen! Vielleicht fällt dir so mit der Zeit selber auf, wo sich bei dir generell besonders viel (Plastik-) Müll anhäuft. 

Meine Favoriten, die mich jetzt schon eine Weile begleiten…

…im Alltag

  • wiederverwendbare Trinkflasche
  • Kaffeebecher für unterwegs (Vorsicht bei der Materialenwahl!)
  • Brotbeutel und Brotdose
  • Baumwolltaschen
  • Obst- & Gemüsebeutel
  • Bambus-/ Glas-/ Edelstahlstrohhalme
  • natürliche Putzmittel (hierzu wird ein Blogbeitrag folgen)

…im Bad

  • die vorhin erwähnte Bambuszahnbürste (bitte unten weiterlesen!)
  • auch bei nachhaltiger Zahnpasta gibt es mittlerweile ein großes Sortiment
  • festes Shampoo 
  • Kernseife als Duschgel
  • wiederverwendbare Wattepads
  • Menstruationstasse
  • Rasierhobel (ist nicht so schlimm wie es sich anhört;-))

Manches davon scheint auf den ersten Blick tatsächlich teurer, auf lange Sicht relativiert sich die Summe jedoch. Beispielsweise bei einem Rasierhobel: Die Klingen zum Nachkaufen sind wesentlich günstiger, als die Ersatzklingen für die gängigen Drogerie-Rasierer.

Über Bambuszahnbürsten habe ich sehr umstrittene Meinungen gehört. Wie leider bei so vielem, muss man auch hier genau hinschauen. Bei manchen Herstellern sind beispielsweise die Borsten nach wie vor aus Plastik oder die Herstellung fragwürdig. Dennoch bin ich nach langem recherchieren zu dem Ergebnis gekommen, dass sie trotzdem eine bessere und nachhaltigere Option sind als die konventionellen.

Etwas, was ich dir nur ans Herz legen kann, ist immer deinen eigenen Verstand einzusetzen. Es klingt so banal und doch ist es alltäglich, dass wir unseren Verstand nicht mehr zu Wort kommen lassen. Aber lasst uns nicht immer alles blind glauben, was uns erzählt wird – lieber einmal mehr hinterfragen als einmal zu wenig.

Auch hier! Hast du zu Artikeln andere Meinung oder ergänzende Meinung, lass mich das ohne Zögern wissen. Es ist ein Prozess den wir alle Schritt für Schritt gehen. Jeder in seinem Tempo. Und auch Fehler gehören dazu… lass dich nicht von der Angst, diese zu begehen, abschrecken – sie bringen uns am Ende des Tages ebenfalls weiter.

Nicht alles, was mit Nachhaltigkeit zu glänzen scheint, müssen wir kaufen. Bei Nachhaltigkeit geht es auch um bewussten Konsum. Deswegen betonen auch wir immer wieder, dass wir nicht zum Online-Shopping aufrufen wollen. Die Kombination aus der Möglichkeit etliche Spontankäufe zu tätigen, zu wissen, dass wir alles wieder zurück schicken können, dabei unnötig Verpackungsmüll und Fahrtwege zu provozieren, ist alles andere als nachhaltig. Uns ist jedoch bewusst, dass dies Teil unserer Zeit ist und darum haben wir uns überlegt, wie das am besten mit Nachhaltigkeit vereinbar ist. 

Ich stelle mir mittlerweile bei jedem Kauf die Frage, ob dieser wirklich notwendig ist. Dabei geht es natürlich nicht immer nur um die absolute Notwenigkeit. Aber auch bei Kleinigkeiten, die man sich ab und zu „einfach nur so kauft“, kann man, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, abschätzen, wie lange sie einem Freude bereiten. Ich persönlich habe viele theoretisch „zwecklose“ Dinge und doch haben sie ihren Zweck – sie machen mir Freude – und das ist okay.

Auch hier noch einmal die Erinnerung: keiner von uns muss plötzlich in allen Bereichen super nachhaltig sein. Jeder da, wo er kann und wo es ihm bzw. ihr vielleicht sogar Spaß macht.

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